In Methoden/ Selbststeuerung/ Working Out Loud

#10MinBlog – was soll das denn sein?

Ich liebe es zu schreiben – ich finde leider nur wirklich selten Zeit dazu. Seit einigen Wochen aber schaffe ich es, regelmäßig Blogbeiträge zu schreiben… und es tut mir so gut! Zu verdanken habe ich das dem Hashtag #10MinBlog. Zufällig bin ich auf Twitter darüber gestolpert und habe Artikel entdeckt, die im Rahmen dieser Methode geschrieben wurden. Die Idee? 1. ein Thema auswählen, 2. Timer auf 10 Minuten stellen, 3. drauflos schreiben, bis der Timer klingelt. Dann wird offiziell nur noch Rechtschreibung korrigiert, ggf. Links gesetzt, grammatikalische Schnitzer beseitigt und dann auf Veröffentlichen geklickt. Die Idee ist so simpel wie wirksam: Oftmals wenden wir uns einer Aufgabe nicht zu, weil wir glauben, dafür „Zeit zu brauchen“. Das Prokrastinieren kostet dann tatsächlich aber mehr Ressourcen als die Bewältigung der Aufgabe selbst. Tatsächlich bin ich in den 15 Minuten zwischen zwei Termine oftmals produktiver als in zwei Stunden. Weil ich nicht groß nachdenke, sondern einfach mache und schaue, wie weit ich komme. Gerade beim Schreiben geht es vielen so. Vielleicht, weil man Angst hat, etwas falsch zu machen – zum Schreiben gehört schließlich auch eine gewisse Portion Selbstoffenbarung. Und viele möchten gerne den perfekten Text abliefern. Den es so natürlich nicht gibt. Die Methode des 10 Minutes Blogging setzt einen Rahmen, der genau das umgehen soll. Deshalb ist es wichtig, hinterher wirklich NUR Rechtschreibung und Grammatik zu korrigieren und nicht noch am Text herumzufeilen. Ich muss zugeben: Oftmals mache ich mehr. Aber „mein“ Thema ist auch nicht der Perfektionismus -ich abe sicherlich viele Baustellen, an denen ich arbeiten will, aber perfektionistisch bin ich nicht. Zum Glück :-) So schaffe ich es jedenfalls, innerhalb von 20-30 Minuten interessante Blogartikel zu schreiben, die auch im Rahmen des Lesbaren bleiben (vielleicht eventuell könnte es sein, dass ich dazu tendiere, Schachtelsätze aneinander zu reihen und somit Blogbeiträge von unglaublichen Wort-Zahlen zu produzieren, die eigentlich kein Mensch mehr von Anfang bis Ende lesen will. Vielleicht eventuell ist das eine meiner Baustellen).

Bis hierhin habe ich zum Beispiel 7 Minuten gebraucht. Muss ja auch mal ausreichen ;-) Ich finde den Denkansatz jedenfalls großartig, insbesondere als Methode zur Selbststeuerung und werde auch in Zukunft immer mal wieder darauf verweisen.

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